Steuertipps

In Zukunft werden wir in regelmäßigen Abständen interessante Steuertipps auf unserer Seite veröffentlichen.
Diese Informationen und Ratgeber werden uns freundlicherweise vom "Bund der Steuerzahler" - deren Mitglied wir sind - zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

_________________________________________________________________________________________________________

Steuertipps für das Studium

Wenig Einkommen, aber hohe Ausgabe - vor diesem Problem stehen viele Studenten. Während des Studiums richtet sich der Blick vor allem auf direkte Finanzierungsmöglichkeiten, schließlich müssen die Studentenbude, Fachliteratur und Fahrtkosten bezahlt werden. Mit dem Studium können Studenten und Eltern aber auch Steuern sparen.

Start ins Studienjahr

Steuertipps für das Studium

Wenig Einkommen, aber hohe Ausgabe - vor diesem Problem stehen viele Studenten. Während des Studiums richtet sich der Blick vor allem auf direkte Finanzierungsmöglichkeiten, schließlich müssen die Studentenbude, Fachliteratur und Fahrtkosten bezahlt werden. Mit dem Studium können Studenten und Eltern aber auch Steuern sparen.

An vielen Hochschulen hat im April das Sommersemester 2016 begonnen. Das heißt für die Studenten: neue Lehrbücher, Schreibmaterial oder den Laborkittel kaufen. Auch Ausgaben für ein privates Repetitorium (Wiederholung von Wissen und Kenntnissen), ein Praxis- oder Auslandssemester oder ein Promotionsvorhaben lassen sich prima steuerlich absetzen. Studenten sollten entsprechende Belege zeitnah sammeln, sodass sie für die Einkommensteuererklärung im kommenden Jahr parat liegen.

Quelle: Der Steuerzahler BdSt-INFO-Service Nr. 11

Weitere Details erhalten Sie, wenn Sie uns über unser Kontaktformular mit dem Hinweis "BdSt-INFO-Service Nr. 11" kontaktieren. Sie bekommen dann kostenfrei den kompletten Artikel als pdf-Datei zugesendet.

_________________________________________________________________________________________________________

Kost, Logis und Bonusmeilen

Die Abrechnung von beruflich bedingten Fahrten ist nicht einfach. Neben den Steuervorschriften zur Abrechnung von Kost und Logis lauern weitere Fallen, wenn es um die private Verwendung von dienstlich erlangten Bonusmeilen oder die Fahrt mit dem Dienstwagen geht.

Fallstrick Dienstreise

Kost, Logis und Bonusmeilen

Die Abrechnung von beruflich bedingten Fahrten ist nicht einfach. Neben den Steuervorschriften zur Abrechnung von Kost und Logis lauern weitere Fallen, wenn es um die private Verwendung von dienstlich erlangten Bonusmeilen oder die Fahrt mit dem Dienstwagen geht.

Wer im Auftrag des Arbeitgebers zu Kunden, Lieferanten, Tagungen oder Messen unterwegs ist, unternimmt eine Dienstreise. Die Abrechnung solcher Fahrten ist oft nicht ganz einfach, gilt es doch, verschiedene Aspekt zu beachten. Zunächst empfiehlt es sich, die Reisekostenrichtlinien des Arbeitgebers zu studieren. Werden Hotel und Bahnfahrt von einer zentralen Stelle beim Arbeitgeber organisiert, hat der Arbeitnehmer meist nicht viel Spielraum bei der Auswahl der Unterkunft. Verfügt das Unternehmen nicht über eine spezielle Reisekostenstelle oder gibt es keine Richtlinien, sollte mit dem Arbeitgeber vorab besprochen werden, welche Hotelkategorie und welche Beförderungsmittel für ihn in Ordnung sind.

Quelle: Der Steuerzahler BdSt-INFO-Service Nr. 3

Weitere Tipps rund um das Thema "Dienstreise" erhalten Sie, wenn Sie uns über unser Kontaktformular mit dem Hinweis "BdSt-INFO-Service Nr. 3" kontaktieren. Sie bekommen dann kostenfrei den kompletten Artikel als pdf-Datei zugesendet.

_________________________________________________________________________________________________________

Urteil zum häuslichen Arbeitszimmer

Viele Steuerzahler gehen leer aus - keine Lockerung der Regeln

Die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer können weiterhin nur eingeschränkt bei der Steuer abgesetzt werden. Dies hat der Bundesfinanzhof kürzlich bestätigt. Steuerzahler, die auf eine bessere Absetzbarkeit der Kosten gehofft hatten, gehen nun leer aus. Aber bestimmte Posten lassen sich dennoch absetzen.

Urteil zum häuslichen Arbeitszimmer

Viele Bürger erledigen einen Teil ihrer Arbeit von zu Hause aus und würden das häusliche Arbeitszimmer oder die "Arbeitsecke" gern von der Steuer absetzen. Doch es bleibt alles wie gehabt: Das häusliche Arbeitszimmer wird nur unter strengen Bedingungen steuerlich anerkannt.

Im Streitfall wollte der Kläger durchsetzten, dass sein teils privat, teils beruflich genutztes häusliches Büro steuerlich berücksichtigt wird. Die Richter machten aber deutlich, dass ein Arbeitszimmer nach den Buchstaben des Gesetztes nur anerkannt wird, wenn es wie ein Büro eingerichtet ist und eben ausschließlich oser fast ausschließlich zur Arbeit genutzt wird. Geklärt ist damit auch, dass eine "Arbeitsecke" nicht abgesetzt werden kann, da der Raum in diesem Fall immer auch privaten Wohnzwecken dient. Die Richter beriefen sich zudem darauf, dass eine Trennung von beruflicher und privater Nutzung schwerlich vom Finanzamt prüfbar ist (Az.: 1GrS 1/14).

Es bleibt damit bei den bisherigen Voraussetzungen: Das Finanzamt erkennt ein häusliches Arbeitszimmer nur an, wenn es sich um einen abgeschlossenen Raum handelt, der büromäßig eingerichtet ist und nicht privat benutzt wird. Kann der Steuerzahler dann nachweisen, dass ihm für seine Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, sind im Jahr bis zu 1.250 Euro ansetzbar. Diese Variante kommt beispielsweise bei Lehrern oder Außendienstmitarbeitern in Betracht. Unbegrenzt absetzbar sind die Kosten für das häusliche Arbeitszimmer, wenn es den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit bildet. Das ist typischerweise bei Freiberuflern oder Arbeitnehmern, die komplett zu Hause arbeiten und nur gelegentlich in die Firma oder zum Kunden fahren, der Fall.

Steuerzahler, die das Arbeitszimmer auch privat benutzen oder lediglich eine Arbeitsecke im Wohn- oder Schlafzimmer eingerichtet haben, bekommen zwar nicht die Kosten für das Zimmer anerkannt, aber auch für sie gilt: Arbeitsmittel wie Computer, Schreibtisch oder Bürosruhl wirken sich steuermindernd aus. Hat der Gegenstand weniger als 410 Euro netto gekostet, kann er direkt im Jahr der Anschaffung bei der Steuer abgesetzt werden. Bei höherwertigen Arbeitsmitteln muss der Gegenstand über mehrere Jahre abgeschrieben werden.

Quelle: Der Steuerzahler März 2016